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Wo Völkerverständigung besonders deutlich
wird:
Ein deutsch - tschechisches Kunstwerk
Bei Schirnding - direkt an der Grenze zu Tschechien - wurde das 25. von
27 Kunstwerken des Radwegs Marktredwitz-Eger feierlich enthüllt.

"Eine Million Fäustelschläge (Bildhauerschläge) waren nötig und das
Ergebniss kann sich sehen lassen" sagte Obermeister Schlick bei der
Enthüllung.
"Wir vom Steinmetzhandwerk wünschen uns, dass um den Stein und darüber
nie Gras wächst. Wir wollen dass viele Besucher, Wanderer und Radfahrer
hier halt machen, oft herumlaufen und die kleinen Kunstwerke betrachten,
dann wächst hier bestimmt niemals Gras." betonte der Obermeister.

Der 3,5 m hohe Obelisk ist aus Waldstein-Granit und die etwa 75 Reliefs
aus Maulbronner Schilfsandstein. Sie wurden als Gemeinschaftswerk in den
Obelisken eingelegt. Eingefasst sind die Reliefs aus schwarzem
schwedischen und südafrikanischem Gabbro.

Den Obelisken fertigten Kinder und Jugendliche aus Deutschland und
Tschechien unter Anleitung der nordostoberfränkischen Steinmetzinnung

Über das Ergebniss freuten sich auch Pfarrer Werner Lateier, Obermeister
Norbert Schlick, die Marktredwitzer Oberbürgermeisterin Dr. Birgit
Seelbinder und Wunsiedels Landrat Dr. Peter Seißer. |